Demian Cornu


Demian Cornu ist am 23. August 1981 in Bern geboren, wo er bis heute lebt.

 

Er hat Religionswissenschaft und Geschichte studiert, von 2009 bis 2018 im Asylverfahren beim Staatssekretariat gearbeitet und beruflich und privat mehr als ein Drittel der international anerkannten und nicht anerkannten Staaten dieser Welt bereist (u.a. Abchasien, Afghanistan, Algerien, Bangladesch, Eritrea, Iran, Mauretanien, Sudan, Transnistrien). 2012 hat er als kultureller Vermittler die rätische Fussball-„Nationalmannschaft“ an den VIVA World Cup in Kurdistan (Nordirak) begleitet.

 

Demian Cornu ist Vater einer Tochter (* 2. April 2004) und eines Sohnes (* 9. Juni 2022). Heute vertreibt er seine Zeit als freier Autor mit Schreiben, Care-Arbeit, verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten und gelegentlichen Teilpensa als Lehrer.

 

Sein Debütroman „Transite kleiner Welten“ ist 2022 im Kommode Verlag erschienen. Gelesen hat er in der Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich. Für sein literarisches Schaffen hat er Förderbeiträge der Burgergemeinde Bern und des Kantons Bern erhalten.

 

Er ist einer der Protagonist*innen im mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Die Anhörung“ von Lisa Gerig (Zürcher Filmpreis 2023, Solothurner Filmpreis 2024, Schweizer Filmpreis 2024), seit 2023 Torwart der Schweizer Literatur Nati (SLN) und seit 2024 Co-Präsident des DeutschSchweizer PEN Zentrums (DSPZ).

 

Des Weiteren ist Demian Cornu Mitglied in folgenden Vereinen: TESORO, Autorinnen und Autoren der Schweiz (A*dS), Alit - Verein Literaturstiftung, Solothurner Literaturtage, Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein (BSV).

Transite kleiner Welten

„Die Menschen gehen ihren Verpflichtungen nach. Sie rackern sich ab, hoffen und fluchen, träumen zu groß und werden enttäuscht, enttäuschen selbst und bereuen. Alle wollen ihre kleinen Welten irgendwie in Ordnung bringen.“

 

„Transite kleiner Welten“ (Kommode Verlag) in der Buchhandlung Deines Vertrauens.

 

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Die sieben Protagonisten wollen ihre kleinen Welten in Ordnung bringen. Ob in einer Sozialwohnung in Bern, auf einem Schlauchboot im Mittelmeer oder in einem Slum der Kairoer Friedhofstadt. Sie sind auf der Durchreise. Auf ein Ankommen, ein neues Zuhause, Akzeptanz oder Ruhe hoffend: Die miteinander verbundenen Geschichten zeigen, dass es in jeder Lebenssituation um Liebe geht und für die Menschen da zu sein, die einem etwas bedeuten. Der Roman handelt von der Flucht vor Krieg, Zwangsheirat, schmerzhaften Erinnerungen und dem Druck der Selbstverwirklichung. Aber vor allem vom Aufbruch und von der Hoffnung, irgendwann an dem Ort anzukommen, an den man sich vielleicht schon immer erinnert hat, ohne ihn jemals gesehen zu haben.

 

- Der Bund / Berner Zeitung "Flüchtlinge sind sie alle irgendwie" von Alexander Sury

 

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